Meine Stirn und Wangen wirkten voller und angehobener.
Nicht aufgespritzt.
Sondern so, als wäre die Haut wieder an ihrem Platz.
Die Mundpartie, die früher schnell nach unten gezogen hat,
wirkte ruhiger und stabiler.
Mein Gesicht hatte wieder Spannung,
ohne hart oder künstlich auszusehen.
Was mich am meisten überrascht hat,
war nicht eine einzelne Falte.
Mein Gesicht sah frischer aus.
Lebendiger.
Ich wirkte nicht „gemacht“.
Ich wirkte einfach erholt –
so, als hätte mein Gesicht wieder Struktur und Halt.
Und dann kamen diese beiläufigen Kommentare:
„Du siehst irgendwie frischer aus.“
„Hast du Urlaub gemacht?“
„Irgendwas ist anders bei dir.“
Das ist mir hängen geblieben.
Was sich für mich am meisten verändert hat,
war mein Gefühl im eigenen Gesicht.
Ich habe aufgehört,
mich ständig im Spiegel zu kontrollieren.
Ich habe wieder gelächelt,
ohne darüber nachzudenken,
wie meine Haut dabei aussieht.
Ich habe weniger Make-up benutzt.
Nicht aus Prinzip –
sondern weil ich es nicht mehr gebraucht habe.
Nach 90 Tagen ging es mir nicht mehr darum,
jünger auszusehen.
Ich habe mich jünger gefühlt.
Selbstbewusst.
Entspannter.
Wieder ich selbst.
Und genau das hatte mir gefehlt.